Prominenter Zuwachs für das Kuratorium der Münchener Olympia-Bewerbung
Bundesminister des Innern Dr. Thomas de Maizière, Altoberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel, Evangelischer Landesbischof Dr. Johannes Friedrich und Bekir Alboğa, Sprecher des Koordinierungsrates der Muslime in Deutschland, neueste Kuratoriumsmitglieder für München 2018
Pressemitteilungen | 05. Mai 2010
Die Münchener Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 erhält weitere Rückendeckung von prominenten Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. Durch die Aufnahme des Bundesinnenministers und des Sprechers des Koordinierungsrates der Muslime in Deutschland sowie Dr. Johannes Friedrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern und der Münchner Altoberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel wächst die Zahl der im Kuratorium versammelten Fürsprecher auf 26 prominente Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Wirtschaft, Kultur und Religion an.
Willy Bogner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH: „Um die Bewerbung erfolgreich gestalten zu können, sind wir auf die Unterstützung der gesamten Gesellschaft angewiesen. Die Aufnahme der neuen Kuratoriumsmitglieder steht exemplarisch dafür, dass Münchens Bewerbung nationale Unterstützung und hohes gesellschaftliches Ansehen genießt."
„Wir sind den vier neuen Vertretern sehr dankbar für dieses deutliche Zeichen, das auch international wahr genommen werden wird. Bekir Alboğa, Dr. Thomas de Maizière, Dr. Johannes Friedrich und Dr. Hans-Jochen Vogel werden der Bewerbung München 2018 weitere Impulse geben, davon bin ich überzeugt. Katarina Witt macht darüber hinaus als Vorsitzende des Kuratoriums bisher eine tolle Arbeit", so Thomas Bach, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH.
Dr. Thomas de Maizière stellt seine neue Aufgabe beim heutigen Parlamentarischen Abend des Deutschen Olympischen Sportbundes in Berlin vor, bei der die Bewerbung ein wichtiges Thema sein wird. Er war bereits bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver vor Ort um Erkenntnisse für München 2018 zu gewinnen: „Die Bewerbung Münchens um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 ist eine wunderbare Gelegenheit, uns der Welt erneut als gute und freundliche Gastgeber zu präsentieren. Es wäre eine besondere Auszeichnung für unser Land, dieses einzigartige Sportfest ausrichten und die Sportlerinnen und Sportler der Welt in Deutschland begrüßen zu dürfen. Die Bundesregierung versteht dies als nationale Aufgabe. Deshalb unterstütze ich als für den Sport zuständiger Minister diese Bewerbung um die Olympischen und die Paralympischen Winterspiele 2018 mit großem Nachdruck".
Auf dem heutigen Parlamentarischen Abend stellt die Bewerbungsgesellschaft zudem eine neue Sportbotschafterin vor: Die Eisschnellläuferin Jenny Wolf gewann die Silbermedaille über die 2x500 Meter bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010.
Bekir Alboğa ist von den Werten der Olympischen Bewegung überzeugt: „Die fünf olympischen Ringe sind aus meiner Sicht ein überzeugendes Symbol. Sie vermitteln die Idee der Völkerverständigung und des friedliches Miteinanders, den Kern der Olympischen Idee. Diese Idee durch Olympische und Paralympischen Winterspiele im eigenen Land lebendig werden zu lassen, ist ein faszinierendes Projekt. Deshalb unterstütze ich die Bewerbung Münchens um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 mit ganzer Kraft."
Dr. Hans-Jochen Vogel war Oberbürgermeister der Landeshauptstadt als sich München um die Olympischen Sommerspiele 1972 bewarb: „Ich habe als damaliger Oberbürgermeister von München die Bewerbung um die Olympischen Spiele 1972 betrieben und zusammen mit anderen, insbesondere Willy Daume, dem seinerzeitigen Präsidenten des NOK und der Hilfe des Freistaats Bayern und der Bundesrepublik innerhalb von 6 Monaten zum Erfolg geführt. Die Spiele haben die Stadt in vielfacher Weise vorangebracht. Ich verweise insoweit nur auf wesentliche Verbesserungen der Infrastruktur und den Olympiapark mit dem Zelt-Dach-Stadion. Die Bewerbung Münchens für 2018 unterstütze ich, weil ich davon überzeugt bin, dass auch Winterspiele die beteiligten Orte voranbringen und für Bayern und ganz Deutschland von Nutzen sein würden."
Dr. Johannes Friedrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern ist von der Kraft der Olympischen Werte überzeugt: „Sport ist ein Mittel zur Verständigung, insbesondere die vielen Sportvereine in Deutschland leisten in der täglichen Trainingsarbeit mit vielen Helferinnen und Helfern einen unschätzbaren Wert für die Gesellschaft. Sport fördert die Gemeinschaft von Menschen und insbesondere Olympische Spiele sorgen für ein menschliches Miteinander, das haben die Olympischen Winterspiele in Vancouver wieder einmal gezeigt. Wir möchten die Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele daher unterstützen."
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