Newsletter vom 16. Oktober 2009

  1. München 2018
  2. Die Bewerbung hat ein Gesicht!
  3. Das Sportstättenkonzept steht
  4. Prominente Botschafter für München 2018
  5. 18 Umwelt-Leitprojekte für München 2018
  6. Holt die Spiele ins Klassenzimmer!
  7. Die Wirtschaftliche Entwicklung Olympischer Winterspiele
  8. Nationale Förderer & Nationale Ausstatter

1. München 2018

München ist im Rennen um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 und offiziell als Bewerberstadt beim Internationalen Olympischen Komitee angemeldet. Gemeinsam mit den Sportstätten in Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee hat München eine kompakte und Erfolg versprechende Kandidatur angelegt. Wir freuen uns, Ihnen im ersten offiziellen Online-Newsletter der Bewerbungsgesellschaft München 2018 die aktuellen Informationen zur Münchner Bewerbung vorstellen zu können.

Mit der Bewerbung sollen Impulse in den Bereichen Sport, Technologie, Kultur, Gesellschaft und Ökologie gesetzt werden. Von den Spielen 1972 in München haben bereits Generationen profitiert. Die erfolgreiche nach-olympische Nutzung des Olympiaparks soll mit den Olympischen und Paralympischen Spielen 2018 fortgeschrieben werden.

Deutschland ist darüber hinaus eine begeisterte Wintersportnation und hat fachkundige sowie leidenschaftliche Fans. Als guter Gastgeber hat sich die deutsche Bevölkerung bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und bei der Leichtathletik-WM im August 2009 empfohlen. Begeisterung, Gastfreundschaft und Leidenschaft haben alle – Gastgeber und Gäste – verspürt und versprüht. Wir wollen bereits in der Bewerbungsphase die Unterstützung der Bevölkerung gewinnen. Die öffentliche Onlineabstimmung über das Logo hat gezeigt, dass die Anteilnahme hoch ist: Fast 50.000 Personen haben mitgestimmt. Lassen Sie uns mit dieser Begeisterung die Bewerbung weitertreiben: Gemeinsam für München 2018!

Ihr Richard Adam & Bernhard Schwank
Geschäftsführer Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH

2. Die Bewerbung hat ein Gesicht!

München 2018 Ballons über den AlpenMünchen 2018 Ballons über den AlpenMünchen ist eine echte Weltstadt und hat die Alpen praktisch im Vorgarten. Manchmal erscheinen die Berge dann zum Greifen nah. Das Logo verbindet symbolisch die Bergsilhouetten und das Münchner Zeltdach. Die Form ist so einfach, dass man sie sogar mit dem Finger in den Schnee zeichnen kann. Vor allem aber visualisiert das Logo den ganzen Schwung der Bewerbung und die sportliche Begeisterung der Region. München ist seit dem 15. Oktober 2009 offiziell Bewerberstadt für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Ab sofort werden das Logo und das gesamte Erscheinungsbild bei vielfältigen Gelegenheiten zum Einsatz kommen, um für die Bewerbung zu werben.

Für das Erscheinungsbild der Bewerbung gibt es weitere Gestaltungselemente, die sich direkt aus dem dynamischen Schwung des handschriftlichen M ableiten: Es sind Farbschwünge aus mehreren Schichten, die sich farblich mit den Bildmotiven überlagern. So entstehen immer wieder neue Varianten innerhalb unseres Farbsystems und sorgen für Kontrast als auch Dynamik in der Bildsprache.

Damit hat München 2018 nun ein prägnantes sowie einprägsames „Gesicht“. Dem wird man künftig häufiger begegnen: Gemeinsam sollen die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 nach München geholt werden.

3. Das Sportstättenkonzept steht

EislangläuferEisschnellläuferDie Eiswettbewerbe sind im Eis-Cluster München und die Schneewettbewerbe im Schnee-Cluster Garmisch-Partenkirchen vorgesehen. Bob, Rodeln und Skeleton werden auf der Kunsteisbahn in Schönau am Königssee ausgetragen. Die Konzentration auf zwei Standorte macht das Konzept international konkurrenzfähig und vermeidet negative Belastungen durch zusätzlichen Verkehr. „Das Zwei-Cluster-Konzept macht die Bewerbung ökologisch, kompakt, nachhaltig und schafft gute Voraussetzung für atmosphärisch unvergleichliche Spiele für Fans und Gäste“, erläutert der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude.

Eis-Cluster München

Die Eiswettbewerbe sowie die Eröffnungs- und Schlussfeier finden im Münchner Olympiapark statt. Die Medal Plaza wird im Herzen der Stadt, am Rathaus, eingerichtet.

Die Eishockey-Turniere finden in einer neuen Halle am Standort des jetzigen Eissportzentrums und in der neuen Multifunktionshalle auf dem Gelände der Event-Arena statt. Eiskunstlauf und Shorttrack sind in der Olympiahalle geplant. Die Curling-Wettbewerbe werden in der temporär umgebauten Olympia-Schwimmhalle ausgetragen. Für die Eisschnelllaufwettkämpfe wird temporär eine Halle auf dem Gelände des TUM Campus der Technischen Universität München im Olympiapark errichtet. Unmittelbar angrenzend an den Olympiapark entsteht auf Teilflächen des Bundeswehr-Verwaltungszentrums an der Dachauer Straße das Olympische Dorf mit ca. 3.500 Betten. Medienvertreter werden im temporären Mediendorf nahe des „Main Media Center“ in der Münchner Messe und im „Olympic Media Village“ am Rand des Olympiaparks untergebracht. Letzteres steht im Anschluss an die Olympischen Spiele genauso wie das Olympische Dorf der Münchner Bevölkerung als innenstadtnahes, innovatives Wohnviertel mit hohen ökologischen Standards zur Verfügung.

Schnee-Cluster Garmisch-Partenkirchen

Die unter sportfachlichen, verkehrstechnischen und ökologischen Gesichtspunkten optimierte Sportstättenverteilung im Schnee-Cluster Garmisch-Partenkirchen weist Veränderungen zur früheren Planung auf. Neben den Langlauf- und Biathlonwettbewerben wurde die Halfpipe aus Gründen der besseren Umweltverträglichkeit an den sogenannten Amihang verlegt. Die Alpinwettbewerbe finden – mit Ausnahme des Spezial- und des Kombinationsslaloms – auf der Kandahar-Abfahrt statt. Sowohl Spezial- als auch Kombinationsslalom werden auf der erprobten Weltcupstrecke in unmittelbarer Nachbarschaft zum Skistadion am Gudiberg ausgetragen. Dort werden neben den Sprungwettbewerben von der großen und der kleinen Schanze auch die Aerial- und Moguls-Wettbewerbe durchgeführt.

Für Parallel Giant Slalom sowie Snowboard- und Skicross steht die Hornabfahrt am Hausberg zur Verfügung. Für die Biathlon- und die Langlaufwettbewerbe konnte ein geeigneter Standort unterhalb der Romanshöhen im Norden Oberammergaus ermittelt werden. Für die Athletinnen und Athleten der Schneewettbewerbe stehen 2.500 Betten im sogenannten Snow Village zur Verfügung. Für Medienvertreter wird ein „Sub-Media-Center“ (SMC) eingerichtet. Mit diesem Konzept für die Schneewettbewerbe können die erforderlichen Eingriffe in geschützte Gebiete auf ein Minimum reduziert und damit neue Maßstäbe für Großveranstaltungen im Wintersport gesetzt werden.

Schönau am Königssee

Die Kunsteisbahn am Königssee wird 2018 die Bob-, Rodel- und Skeletonwettbewerbe beherbergen. Die rund 300 Sportlerinnen und Sportler werden in Schönau am Königssee in einem bis 2018 fertiggestellten Hotelkomplex untergebracht sein.

4. Prominente Botschafter für München 2018

Die Sportbotschafter am Münchner OlympiaparkDie Botschafter am Münchner OlympiaparkUnterstützung bekommt die Bewerbung Münchens von prominenter Stelle. Der Bewerbungsgesellschaft zur Seite gestellt ist ein 23-köpfiges Kuratorium. Die Mitglieder des Kuratoriums sollen die Bewerbung Münchens national und international unterstützen. Die zweifache Olympiasiegerin im Eiskunstlauf, Katarina Witt, wurde zur Vorsitzenden des Kuratoriums ernannt. „Katarina Witt zeichnet sich sowohl durch ihre olympische als auch durch ihre professionelle Karriere in besonderer Weise aus und genießt daher auf dem internationalen Parkett einen hervorragenden Ruf. Dies verleiht der Bewerbung gerade in sportfachlicher Hinsicht eine besondere Nuance“, so Thomas Bach im Rahmen der Vorstellung der Kuratoren in München. Die Vertreter des Kuratoriums decken alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens ab. Vertreterinnen und Vertreter aus Kunst, Kultur, Politik und Sport setzen sich für die Bewerbung Münchens um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele ein.

Neben dem Kuratorium geben die insgesamt 61 Sportbotschafter der Bewerbung ihre Stimme. 88-mal Gold, 56-mal Silber und 30-mal Bronze sammelten die Sportlerinnen und Sportler bei Olympischen Sommer- und Winterspielen, den Paralympics und den Paralympischen Winterspielen. 174-mal olympisches Edelmetall spricht für die Qualität und die Erfahrung der Sportbotschafter im Kontext Olympia. Begeisterung für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele in Deutschland wecken, die Wintersportfans für die Bewerbung Münchens aktivieren, die Idee der Münchner Bewerbung bei Veranstaltungen und Gesprächen verkörpern - das sind beispielhafte Aufgaben, die das Botschafterteam übernehmen wird.

5. 18 Umwelt-Leitprojekte für München 2018

Ski-SlalomSki Alpin LäuferDie Entwicklung eines integrativen und innovativen Umweltkonzepts gehört zu den Kernprojekten im Rahmen der Bewerbung. Mit der Sporthochschule Köln und dem Ökoinstitut wurde ein ökologisches Gesamtkonzept erarbeitet, das mit insgesamt 18 Leitprojekten die ökologischen Zielsetzungen in den Fokus rückt. Diese 18 Leitprojekte sollen dafür Sorge tragen, dass München in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit olympische Standards setzt. München 2018 verspricht klimaneutrale Olympische und Paralympische Winterspiele. So wurde zur CO²-Vermeidung zum Beispiel das Leitprojekt „Nachhaltiges Garmisch-Partenkirchen“ angelegt. Die Planungen in den Kernbereichen Transport, Unterbringung und Sportstätten werden mit Rücksicht auf natürliche Ressourcen und unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte erstellt. Angelegt sind die Maßnahmen auf eine dauerhafte Wirkung. Die nächste Generation soll von den Ergebnissen und dem Erbe Olympischer und Paralympischer Spiele profitieren. Dazu sind innovative Ideen notwendig. Im Bereich der olympischen Dörfer sind zum Beispiel mit den Plusenergiehäusern neue Technologien angedacht, die nach der olympischen Nutzung der Region und den Bürgern einen Mehrwert bieten.

Auch das Leitprojekt „Vorfahrt für den öffentlichen Verkehr“ wird solch nachhaltige Impulse setzen. Natur- und Bodenschutzmaßnahmen werden durch das „Biosphärengebiet Green GAP“ angestoßen. So ist geplant, die regionalen Ressourcen und Produkte zu nutzen und darauf zurückzugreifen. Die Leitprojekte werden in den folgenden Ausgaben von „München 2018“ jeweils ausführlich vorgestellt.

6. Holt die Spiele ins Klassenzimmer!

Der Startschuss zum Klassenwettbewerb „Holt die Spiele ins Klassenzimmer“ ist am 1. Oktober gefallen. Bilder, Fotos, Kollagen, Lieder oder Hörspiele, Videos, Theaterstücke, sonstige Multimediakreationen oder auch Beiträge rund um den aktiven Sport – in insgesamt drei Kategorien sind den Schülerinnen und Schülern keine Grenzen in Sachen Kreativität gesetzt. So sollen bereits in der Bewerbungsphase Kinder und Jugendliche für die Idee der Olympischen Spiele im eigenen Land begeistert und motiviert werden. Die Jury wird bei der Auswahl der Gewinnerklassen auch darauf achten, wie die olympischen Werte Respekt, Leistungsbereitschaft und Freundschaft vermittelt werden. Der Wettbewerb spricht bundesweit alle Klassen unabhängig von Alter, Schulart oder Fach an. Mehr Informationen zum Klassenwettbewerb gibt es hier.

7. Die wirtschaftliche Entwicklung Olympischer Winterspiele

BobschlittenBobschlittenAlle vier Jahre messen sich Athleten beim größten Wintersportevent der Welt, streben nach dem Besten und begeistern ein Millionenpublikum. Eine erfolgreiche Durchführung der Olympischen Winterspiele ist mittlerweile ohne eine langjährige Planung und die zahlreiche Unterstützung von Unternehmen und deren Technologien kaum mehr realisierbar und finanzierbar. Eine aktuelle Deloitte-Studie „Die wirtschaftliche Entwicklung der Olympischen Winterspiele“ stellt die verschiedenen Einnahmequellen des Organisationskomitees (OCOG) vor. Vor allem die Einnahmen aus der zentralen TV-Vermarktung und des TOP-Programms des IOC sowie die nationalen Sponsoren leisten wertvolle Unterstützung zur Refinanzierung der operativen Kosten des Sportevents. Die TV-Einnahmen des IOC für die Olympischen Winterspiele stiegen zwischen 1984 und 2010 von 21 Mio. USD auf über 1,1 Mrd. USD an. Die IOC Contribution aus den TV-Einnahmen stellt einen wesentlichen Bestandteil der Einnahmen des OCOG Budgets dar. In Vancouver 2010 werden IOC Contribution mehr als ein Viertel aller Einnahmen stellen. Seit 1985 werden die weltweiten Marketingrechte an den Olympischen Spielen vom IOC im Rahmen des TOP-Programms vergeben und haben sich seither mehr als verzehnfacht. Das OCOG von Turin erhielt für die Olympischen Winterspiele 2006 196 Mio. USD aus dem TOP-Programm. Dies entspricht einem Zehntel der Gesamteinnahmen. In Vancouver plant das OCOG derzeit mit TOP-Einnahmen in Höhe von 161 Mio. USD. Im Rahmen eines „Joint Marketing Programms“ verpflichtet das OCOG weitere Sponsoren. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 bis 2010 unterstützten die nationalen Sponsoren und Ausstatter das OCOG mit durchschnittlich 440 Mio. USD. Das OCOG von Vancouver wird mehr als 30 % der Gesamteinnahmen aus nationalem Sponsoring erzielen. Eine weitere wichtige Einnahmequelle sind die Eintrittskarten für die Olympischen Winterspiele, die durchschnittlich bei ca. 10 % der Einnahmen von 2002 bis 2010 liegen. Vancouver bietet für die kommenden Olympischen und Paralympischen Winterspiele rund 1,85 Mio. Eintrittskarten zum Verkauf an und erwartet Einnahmen von 214 Mio. USD. Bei der Berechnung und Herleitung des OCOG-Budgets für München 2018 erhält die Bewerbungsgesellschaft Unterstützung durch Deloitte, die auf Projekterfahrung aus zahlreichen internationalen Sportveranstaltungen (u. a. Vancouver 2010, London 2012, FIFA WM 2006) zurückgreifen kann.

8. Nationale Förderer & Nationale Ausstatter

Die Bundeskanzlerin hat im Juni 2009 keinen Zweifel gelassen: München 2018 ist eine nationale Angelegenheit. Für die Bewerbungsgesellschaft ist München 2018 vor allem eine Gemeinschaftsaufgabe, die nur durch das Zusammenspiel aller Akteure gelingen kann. Sportbotschafter, Kuratoren, Gesellschafter, die Bevölkerung und nicht zuletzt die Förderer und Ausstatter zählen zum Team. Bisher konnten insgesamt drei nationale Förderer – die BMW Group, der Flughafen München und die Sparkassen Finanzgruppe – für die Bewerbungsphase gewonnen werden. Daneben bieten drei Nationale Ausstatter – Deloitte, die Messe München und die Stadtwerke München – ihre Unterstützung an. Mithilfe dieser Partner werden in den kommenden Wochen und Monaten die Grundsteine fur eine erfolgreiche Bewerbung gelegt.

  • BMW Group

    Die BMW Group unterstützt die Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt München für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. „München und die BMW Group gehören zusammen. Sportlichkeit ist Kern unserer Identität und Kern der Marke BMW. Wir wollen dazu beitragen, dass sich 2018 hier in unserer Heimatstadt Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt im fairen Wettstreit miteinander messen. Als nachhaltigster Automobilhersteller der Welt fördern und unterstützen wir die Idee nachhaltiger Olympischer Winterspiele in München 2018. Falls es Olympische Spiele in unserer Stadt gibt, wollen wir Teil der Spiele sein“, so der Vorstandsvorsitzende der BMW Group, Dr. Norbert Reithofer.

    Das Unternehmen wird in die Bewerbung auch seine umfangreiche Erfahrung im Bereich Mobilitätskonzepte einbringen. Die BMW Group sieht die Bewerbung als eine langfristige Investition in die Zukunft, um Werte von morgen zu schaffen. Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung gehört untrennbar zum unternehmerischen Selbstverständnis. Als Corporate Citizen steht die BMW Group mit Kunden und Mitarbeitern aus aller Welt für Völkerverständigung und interkulturellen Austausch. Sollte München mit den Sportstätten in Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee im Juli 2011 den Zuschlag vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) erhalten, würde ein weiteres Kapitel olympische Geschichte geschrieben: Noch nie war eine Stadt Ausrichter von Olympischen Sommerspielen und Winterspielen. 1972 hatten in München die XX. Sommerspiele stattgefunden. Auch damals war die BMW Group involviert, mit einem Elektrofahrzeug vom Typ BMW 1602 beim Marathon und beim Geher-Wettbewerb.

  • Flughafen München

    Die Flughafen München GmbH (FMG) sieht in der Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele im Jahr 2018 zusammen mit Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee eine einzigartige Zukunftschance. Welche enorme Schubkraft die Olympischen Spiele im Hinblick auf Stadtentwicklung und Standortqualität haben können, hat man in München schon anlässlich der Sommerspiele von 1972 feststellen können. Von den vielen großen Infrastrukturmaßnahmen, die damals auf den Weg gebracht wurden, profitiert die Landeshauptstadt noch heute. Durch die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele in München würde Bayern automatisch wieder in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit gerückt. Nicht nur die heimische Tourismusbranche, sondern der gesamte Freistaat und seine Wirtschaft könnten sich in attraktiver Weise in einem globalen Schaufenster präsentieren. Durch eine effiziente Organisation der Spiele, die den Besuchern in Verbindung mit der landestypischen Gastfreundschaft und dem besonderen bayerischen Charme ein „olympisches Wohlbehagen“ vermittelt, könnte München seinen Ruf als weltoffenes und sympathisches Millionendorf nachhaltig festigen. Wenn wir das wichtigste Sportfest einer mobilen Weltgemeinschaft in Bayern feiern, wird unsere Heimat zum Meetingpoint einer ganzen Generation. Wir hätten die Chance, ein weithin sichtbares Zeichen zu setzen für Freundschaft und internationale Verständigung. Zugleich würden diese olympischen Ehren für München erhebliche positive Impulse für die künftige Entwicklung der gesamten Metropolregion sowie für Konjunktur und Beschäftigung im Freistaat Bayern haben. Auch der Flughafen München würde in signifikanter Weise von den Olympischen Winterspielen profitieren. Über den zusätzlichen Luftverkehr hinaus, der direkt durch die Spiele generiert würde, wäre auch ein nachhaltiger langfristiger Verkehrszuwachs zu erwarten, weil eine frisch gekürte Olympiastadt München als Destination noch mehr an Attraktivität gewinnen würde. Es ist deshalb unser erklärtes Ziel, im Jahr 2018 als Eintrittstor für Gäste aus aller Welt und erste „Visitenkarte“ der Landeshauptstadt München und Deutschlands unseren Teil zu einem Gelingen der Spiele beitragen zu dürfen.

  • Sparkassen-Finanzgruppe

    Die Sparkassen-Finanzgruppe ist nationaler Förderer der Bewerbung Münchens zusammen mit Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Die Sparkassen-Finanzgruppe knüpft damit an ihr bestehendes Engagement als Olympia Partner Deutschland an. Sie erweitert ihr gesellschaftliches Engagement und setzt in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld ein deutliches Signal des Optimismus für den Sport und für Deutschland als Austragungsort von sportlichen Großereignissen.

    „Wir sind überzeugt, dass die Olympischen Winterspiele in München bestens aufgehoben sind und hierzulande eine Welle der Euphorie entfachen. Wir stehen mit vollem Engagement hinter der Bewerbung – als Sportförderer Nummer 1, als Finanzpartner Nummer 1 und als einer der größten Arbeitgeber am Standort München und in Deutschland“, sagte Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), im Rahmen einer Pressekonferenz im Münchner Rathaus am 17. September 2009. Vertragspartner sind stellvertretend für die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe in ganz Deutschland der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, der Sparkassenverband Bayern sowie die Sparkassen in den drei Austragungsorten: die Stadtsparkasse München, die Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen und die Sparkasse Schönau am Königssee. Das Engagement erstreckt sich über die gesamte Bewerbungsphase bis zur Entscheidung durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) im Juli 2011. Mit einem Fördervolumen von rund 80 Millionen Euro im Jahr 2008 ist die Sparkassen-Finanzgruppe der größte nicht staatliche Sportförderer in Deutschland. Das Engagement reicht dabei vom Breitensport über die Nachwuchsförderung bis hin zum Spitzensport. Der olympische Gedanke ist dabei der verbindende Aspekt. Seit 2008 engagiert sich die Sparkassen-Finanzgruppe als Olympia Partner Deutschland des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Bausteine der Kooperation sind neben der Unterstützung der Olympiamannschaft die Förderung des Deutschen Sportabzeichens sowie der Eliteschulen des Sports.

  • Deloitte

    Deloitte setzt weltweit sein Know-how für olympische Projekte ein und ist die Beratungsgesellschaft in diesem Sektor. Mit Blick auf die Komplexität der Organisation von Olympischen Sommerspielen und Winterspielen und der damit einhergehenden optimalen Verzahnung der organisatorischen, wirtschaftlichen, steuerlichen, rechtlichen und sportspezifischen Aspekte ist nationale und internationale Kompetenz erforderlich. In den vergangenen Jahren hat Deloitte interdisziplinäre und internationale Teams für Beratungsprojekte von Sportgroßveranstaltungen zusammengestellt und verfügt über umfangreiche Expertise in diesem Bereich. Neben umfangreicher Erfahrung in der finanzwirtschaftlichen Beratung von Olympischen und Paralympischen Spielen, wie aktuell bei den Olympischen und Paralympischen Winterspielen in Vancouver 2010, den Olympischen Sommer-Jugendspielen 2010 in Singapur und den Olympischen Spielen in London 2012, ist Deloitte bei der Bewerbung Münchens mit Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee für die Olympischen Winterspiele 2018 involviert. Hier unterstützt Deloitte als „nationaler Ausstatter“ die Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH – mit Services aus dem gesamten Leistungsspektrum – der Fokus der Beratungsleistungen liegt dabei auf organisatorischen, betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Fragestellungen. Seit mehr als 100 Jahren erbringt Deloitte in Deutschland Dienstleistungen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen. Mit einem Netzwerk von Mitgliedsfirmen in 140 Ländern verbindet Deloitte erstklassige Leistungen mit umfassender regionaler Marktkompetenz und verhilft so Kunden in aller Welt zum Erfolg. „To be the Standard of Excellence“ – für die 165.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch zugleich. Die Mitarbeiter von Deloitte haben sich einer Unternehmenskultur verpflichtet, die auf vier Grundwerten basiert: Erstklassige Leistung, gegenseitige Unterstützung, absolute Integrität und kreatives Zusammenwirken, die den olympischen Werten Höchstleistung, Respekt und Freundschaft sehr nahe sind. Diese Unternehmenskultur sowie die langjährige Expertise in der Sport-Business-Industrie verbinden Deloitte mit dem olympischen Gedanken. Aktuell hat Deloitte die Studie „Die wirtschaftliche Entwicklung der Olympischen Winterspiele“ veröffentlicht.

  • Messe München International

    „Und nun gebe ich ab zu meinem Kollegen nach München.“ So oder so ähnlich könnte es 2018 aus Millionen Fernsehern und Radios rund um den Globus klingen. Und zwar dann, wenn München Austragungsort der Olympischen Winterspiele ist und die Messe München als internationales Medienzentrum Journalisten aus der ganzen Welt beherbergt. Bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat die Messe München ihre Kompetenz als zentraler Übertragungsort hochkarätiger Großveranstaltungen unter Beweis gestellt. Mehrere Tausend TV-, Radio- und Internetredakteure aus nahezu allen Nationen waren bei der Messe München zu Gast und haben rund um die Uhr vom Medienzentrum auf dem Messegelände in ihre Heimatländer von der WM gesendet. „Als eines der modernsten Messegelände der Welt verfügt die Messe München über ideale technische und infrastrukturelle Voraussetzungen, um auch die Olympischen Winterspiele 2018 in die ganze Welt zu tragen“, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung Manfred Wutzlhofer. Die Messe München International zählt zu den führenden Messegesellschaften weltweit und hat zahlreiche hochkarätige Leitmessen entwickelt, die jedes Jahr mehr als 30.000 Aussteller und über zwei Millionen Besucher aus der ganzen Welt anziehen. Damit löst sie nicht nur am Standort München und Deutschland insgesamt, sondern auch weltweit für viele Wirtschaftszweige positive Impulse aus. Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung ifo unterstreicht deutlich die regionale und überregionale Bedeutung der Messe München. Mit ihren Veranstaltungen generiert sie jährlich deutschlandweit ein Steueraufkommen von durchschnittlich 363 Millionen Euro. Darüber hinaus erzeugt der Messebetrieb über 21.900 Arbeitsplätze, mehr als 12.600 davon entfallen auf München. „Die Austragung dieses internationalen Sportereignisses in München wird das herausragende Renommee des Medien- und Wirtschaftsstandortes München nachhaltig stärken. Dies ist auch der Grund, warum wir die Bewerbung der Stadt München um die Olympischen Winterspiele unterstützen“, kommentiert Wutzlhofer.

  • Stadtwerke München

    Die Stadtwerke München (SWM) sind das kommunale Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen der Landeshauptstadt München und ihrer Region. Die Unterstützung der Münchner Olympiabewegung unterstreicht, wie zentral der Beitrag der SWM für die Münchner Lebensqualität ist – getreu ihrem Motto: Besser leben mit M.

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