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Eine Olympische Fackel im Wohnzimmerschrank…

13.07.2010 | von Tanja Dorr | Keine Kommentare

…ist keine hochsommerliche Fata Morgana meinerseits. (Mehr dazu später)

Auch die Vorstellung der diesjährigen Preisträger des Bayerischen Sportpreises auf einer Pressekonferenz durch Kultusminister Dr. Spaenle war keine – trotz der großen Überraschung, dass die bayerische Staatskanzlei den Bayerischen Sportpreis dieses Jahr nicht in unterschiedlichen Kategorien, sondern an alle 24 bayerischen Olympischen und Paralympischen Medaillengewinner von Vancouver 2010 verleiht. Vierundzwanzig bayerische Medaillengewinner. Chapeau!

v.l. Wolfgang Sacher, Christa Kinshofer, Dr. Spaenle, Miriam Vogt, Bernhard Schwank, Markus Othmer

Als Wintersportfan hat mich das erfolgreiche Abschneiden der bayerischen Athleten natürlich schon während den Winterspielen in Vancouver begeistert. Die Auszeichnung aller Medaillengewinner durch die Staatskanzlei zeigt, wie wintersportverrückt nicht nur ich, sondern ganz Bayern – inklusive der Staatskanzlei – ist und wie viel Unterstützung die Bewerbung Münchens um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 genießt. Bemerkenswert finde ich auch, dass sich die Liste der Preisträger fast wie eine Liste unserer München 2018 Sport-Botschafter liest (Magdalena Neuner, Martin Braxenthaler, Maria Riesch, Felix Loch, Evi Sachenbacher-Stehle, Gerd Gradwohl und viele mehr). Das spricht für den Rückhalt unserer Bewerbung unter den Top-Profisportlern.

Auf Grund all dieser gemeinsamen Schnittpunkte, beteiligen wir uns als Bewerbungsgesellschaft München 2018 an der Veranstaltung des Bayerischen Sportpreises 2010. Bereits auf der Pressekonferenz waren wir mit unserem Geschäftsführer Bernhard Schwank sowie mit den München 2018 Botschaftern Christa Kinshofer, Miriam Vogt und Wolfgang Sacher vertreten. Dank ihrer Geschichten wurde die Pressekonferenz zu einer spannenden und lebhaften Talk-Runde rund um Sportsgeist und Olympische Spiele. Gestaunt habe ich über den Oberschenkelvergleich von Miriam Vogt. Ihre beiden Oberschenkel zusammen, hätten zu ihrer Zeit als Prof-Skifahrerin den gleichen Umfang wie ein Oberschenkel eines paralympischen Ski-Alpin Fahrers gehabt. Bewundert habe ich den unglaublichen Sportsgeist von Radrennfahrer Wolfang Sacher, der wenige Tage vor der Pressenkonferenz trotz Prellungen an Schulter, Oberschenkel, Waden, Rücken und Ellbogen ein Rennen zu Ende fuhr und dies lediglich mit den Worten „wieder mal hatte ich viel Glück im Unglück“ kommentierte. Verblüfft war ich von Christa Kinshofers Schatz im Wohnzimmer – eine eigene Olympische Fackel! Seit ihrer Kindheit bewahrt sie diese Original-Fackel als Erinnerungsstück an ihren 250 Meter Fackellauf bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München auf. Da bleibt nur zu hoffen, dass 2018 die nächsten Fackeln nach München gelangen.

Auf der Preisverleihungsgala am 17. Juli wird neben den vielen Medaillengewinnern auch unsere Kuratoriumsvorsitzende Katarina Witt, unser Geschäftsführer Bernhard Schwank und Haindling als weiterer Showact anwesend sein. Mindestens eine weitere Überraschung wird es geben: „Bayern, des samma mia“, sag ich nur.

Mehr dazu gibt’s in meinem nächsten Blog-Eintrag.

Mehr Informationen und Bilder zur Pressekonferenz findet ihr in den News

Tags: Allgemein · München 2018 · Vancouver 2010

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