Sportstätten

Sportstättenverteilung: „Zwei-Park-Konzept“
München bewirbt sich mit einem Zwei-Park-Konzept um die Olympischen Winterspiele und Paralympics 2018. Die Eiswettbewerbe sind im Eis-Park München und die Schneewettbewerbe im Schnee-Park Garmisch-Partenkirchen vorgesehen. Bob, Rodeln und Skeleton werden auf der Kunsteisbahn Königssee im Berchtesgadener Land ausgetragen. Dieses Zwei-Park-Konzept hatte intensiven Prüfungen aus sportfachlicher, verkehrstechnischer sowie ökologischer Sicht standgehalten und kann somit die Grundlage für eine international wettbewerbsfähige Bewerbung bilden.
Das „Zwei-Park-Konzept“ weist zwei Standorte aus
- München wird als Eis-Park sämtliche Wettbewerbe der Eissportarten austragen. Der Olympiapark München ist international als ein herausragendes Beispiel für nachhaltige Nutzung olympischer Wettkampfstätten anerkannt. In der Bewerbung Münchens um die Winterspiele und die Paralympics 2018 wird dieser Gedanke aufgenommen und konsequent weiterentwickelt. Die Landeshauptstadt München wird neben den Wettkämpfen der Eissportarten auch das Olympische Dorf sowie das Medienzentrum beherbergen, die Eröffnungs- und die Schlussfeier ausrichten und Ort der Medaillenvergabe sein.
- Im Schnee-Park Garmisch-Partenkirchen werden die alpinen und nordischen Wettbewerbe stattfinden. Durch die Ausrichtung der Alpinen Ski-WM 2011 und den Neubau der Großen Olympiaschanze stehen in Garmisch-Partenkirchen für das Jahr 2018 viele existierende Sportstätten auf höchstem internationalen Niveau bereit. Die Athleten und Offiziellen des Schnee-Parks werden in einem zusätzlichen Olympischen Dorf, dem sogenannten „Snow-Village“, untergebracht. Für die Unterbringung der Medienvertreter wird darüber hinaus ein temporäres Media-Village in Kombination mit einem „Sub-Media Centre“ errichtet.
- Komplettiert wird das Konzept durch die bestehende Kunsteisbahn in Schönau am Königssee für Bob-, Rodel- und Skeleton-Sport. Modernisierungsmaßnahmen an der Bahn werden bis 2011 abgeschlossen sein, so dass sich der Eiskanal bereits zu den Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften 2011 olympiatauglich präsentieren wird.
Die Nutzung einer großen Anzahl existierender Sportstätten innerhalb der Parks verringert die ökologischen Eingriffe und ökonomischen Erfordernisse auf ein angemessenes Maß. Anlagen, die nachhaltig nicht sinnvoll erscheinen, werden temporär ausgebildet und nach den Olympischen Winterspielen 2018 rückgebaut.
Das „Zwei-Park-Konzept“ ermöglicht kurze Wege für Athleten, die Olympische Familie sowie die Besucher. Durch die Fokussierung auf zwei Cluster wird in diesem Zusammenhang nicht nur der Reiseaufwand aller Beteiligten reduziert, sondern auch die Eingriffe in die Landschaft und wirtschaftlichen Aufwendungen für die Einrichtung von Athleten- und Medienunterkünften sowie für diesen ggf. zugeordnete Einrichtungen auf ein ökonomisch und ökologisch sinnvolles Maß begrenzt.
Die ARGE München 2018, bestehend aus dem Architektur- und Planungsbüro AS & P - Albert Speer & Partner GmbH und der ProProjekt Planungsmanagement & Projektberatung GmbH, wurde mit der Masterplanung und dem Projektmanagement im Rahmen der Erstellung der Bewerbungsdokumente beauftragt.

